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Freund oder Feind, oft nicht unsere Entscheidung!

Menschen können uns glücklich machen, Menschen können uns krank machen. Es liegt nicht an ihnen, es liegt nicht an uns! Wir können die "Chemie" nicht beeinflussen! Die Chemie setzt sich aus vielen bereits geteilten Leben zusammen. Wir sind besonders belastet, wenn innerhalb der Familie die Chemie nicht stimmt. Oft gibt es nur eine Lösung: Anerkennen was ist! Und die Frage ergründen: Was ist denn eigentlich los?
2 Kinder, sich kennenlernen

Wir wollen mit Menschen zusammen sein, die uns guttun, die uns lieben und verstehen. Es geht uns immer wieder um Liebe, dass wir lernen, uns zu lieben. Selbstverständlich scheint die Liebe innnerhalb der Familie. Und doch brodelt es immer wieder, offen ausgetragen oder still ertragen. Ihr seid doch Geschwister, werden wir ermahnt.

Die Feinde von früher inkarnieren sich hinein in gleiche Familien als Eltern, Geschwister – und an gleiche Orte wie Kindergärten, Schulen, Ausbildungsstätten. Nicht der gröstmögliche Abstand, sondern die bindende Nähe wird aufgesucht. Man sucht einen gemeinsamen Raum auf, dem man nicht ohne weiteres entkommen kann – besonders als Kind ist man diesen Bindungsgewalten ausgesetzt. Es gibt insofern keine „neuen“ Begegnungen, sondern andere Konstellationen in anderen Rollen, in denen karmisch bedeutsame Konflikte ausgetragen werden.

Keine neue Nachricht, hat man sich mit Karmagesetzen befasst! Als Theorie leicht nachzuvollziehen! Lernt euch neu kennen und verstehen, so werdet ihr euch lieben! Liebesgebote drücken uns die einzige Lösung auf. So bemühen wir uns dann, zu lieben, den Gedanken der Liebe hochzuhalten!

Und fallen immer wieder aus allen Wolken, wie uns die zu Liebenden anreden, wie sie sich uns gegenüber verhalten – und verstehen es nicht. Gründe finden sich immer und dennoch – wir verstehen es nicht! Wir müssen an ihnen andere Seiten, andere Worte und andere Augen kennenlernen. Nichts ist, wie es war! Wo bist du, den/die ich einmal geliebt habe? Wer bist du jetzt? Ich erkenne dich nicht mehr! Und wir erleben ebenso „neue“ Seiten in uns selbst. Gestern stimmte das gewohnte Leben noch, heute raubt es uns den Atem!

Wir durchschreiten karmische Felder – lebenslang, und diese karmischen Felder formieren sich immer wieder neu, angepasst an unsere Lebensjahre und dementsprechenden seelischen Herausforderungen. Können wir als Kinder unserer Familie nur bedingt ausweichen, sind wir als Erwachsene anscheinend freier in der Wahl. Wir können eher ‚Nein‘ sagen, doch ist diese Entscheidung karmafrei? Wie sieht es in meinem Inneren aus? Verweise ich den Konflikt wieder in das Unbewusste, auf dass er später wieder – im nächsten Leben – hochkocht? Wir kommen nicht raus aus den Geschichten! Wir kommen eben nicht raus – nicht in dieser Welt, in dieser Realität!

So ist es weise, den anderen Weg zu gehen, rein zu gehen, den Begegnungen und Konstellationen auf den Grund zu gehen. Die eigenen Gefühle und Gedanken zulassen, Träume ernstnehmen und hinterfragen, den mutigen Abstíeg ins eigene Unterbewusste wagen. Der ÄtherProzess ist so eine Möglichkeit, ein seelischer Tiefgang! Egal, um welche Situation, um welche Menschen es sich handeln mag! Nicht Wegsehen, sondern Tiefgang ist die karmische Antwort, die uns dann karmisch befreit.

Ja, wird dürfen frei sein von Menschen, die uns das Leben schwer machen, die uns die Luft abdrücken – und wir ihnen! Unser Unterbewusstes ist im ÄtherKörper gespeichert und im ÄtherProzess einsehbar! Dort können wir die karmischen Botschaften sehen und hören!

So fragen und sehen wir im ÄtherProzess: Was ist der eigentliche Konflikt? Was ist die Geschichte? In welchen Reaktionsmustern bin ich gefangen? An welchen Gefühlen und Einstellungen halte ich fest und warum tue ich das? Was ist die Wahrheit, die karmische Wirklichkeit? Was ist die noch immer irritierende Geschichte?

So wühlen wir uns durch das karmische Feld in unserem Unterbewusstsein! Wir entdecken dabei andere Ich-Anteile, die wir in diesem Leben noch nicht ‚benutzt‘ haben. Die Identität dieser Welt ist Stückwerk – es fehlt an Anteilen, die bewussten Anteile sind fehlerhaft zusammengesetzt. Daraus folgen Fehlfunktionen im Denken, im Fühlen, im Entscheiden, im Wollen. Es muss also – in der karmischen Klärung – immer auch eine Selbstbildzertrümmerung stattfinden. Indem wir unsere bewusste Welt hinterfragen, öffnen sich die Tore zu vielen Ebenen unseres Ichs.

Vor der Liebe kommt die Freiheit, und vor der Freiheit kommt die Wahrheit – das sagt uns Jesus Christus in vielen verschiedenen Ausführungen. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! Ich schicke euch den Geist der Wahrheit, der wird euch frei machen! … Liebe wird in diesen Zusammenhängen nicht erwähnt! Erst die Wahrheit, dann die Freiheit, das übrigens nicht zu unseren Bedingungen. Und so überaus gereift die Liebe – nicht zu unseren Bedingungen!

So geht es bei karmischen Klärungen zunächst nur um Wahrheit! Nur um eine Bestandsaufnahme! Und dann anerkennen was ist: Nicht vereint in Liebe, sondern getrennt in Respekt! Die Chemie stimmt nicht! Wir kennen nun – karmische – Gründe, wir verstehen. Das befreit uns vom hilflosen Wollen, vom stetigen Bemühen. Und es schmerzt unser Herz, wenn die Botschaft ist: Anerkenne, dass wir uns nicht guttun!

Versöhnung, so heißt es, löst das Karma! Ja, ich bin nun versöhnt damit, dass wir getrennte Wege gehen müssen. Du da, ich hier – die Chemie hat das letzte Wort! Auch damit bin ich versöhnt! Und irgendwann, in fernen Zeiten, wenn die Wahrheit ins uns lebt, und wir frei sind von dieser Welt, wenn Christus uns erlöst hat zur Liebe, dann ist auch jegliche „Chemie“ aufgelöst! Bis dahin – alles Liebe!

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Karin Wegener