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Karma ist ein Heilmittel

Hier auf Erden fürchten wir es, in den himmlischen Welten wünschen wir es! Die Schicksalsgewalt des Karma! Hier wollen wir alles Glück auf Erden erleben, dort in der geistigen Welt streben wir nur nach gesegneter Vollkommenheit und wünschen uns die karmische Korrektur!
Kinder tragen Lasten

Karma ist die große Gesetzmäßigkeit hier auf Erden, deren Sinn und Ziel es ist, einen freien vollkommenen Menschen zu entwickeln. Schicksalspläne sind Entwicklungspläne! Der Mensch vergisst diesen Lebensplan, damit er unbefangen und spontan auf die jeweiligen Herausforderungen antworten kann.

Das Gesetz des Karma gilt nur für den Menschen, da nur der Mensch einen freien Willen hat und sich frei entscheiden kann. Nur der Mensch kann sich den Gesetzen und Ordnungen der Schöpfung widersetzen. Er kann tun, was er will! Und zahlt den jeweiligen Preis!

Es gibt zwei irreführende astrale Mächte, die aufgrund des jeweiligen Karma den Menschen von Gottes Ordnung und Vollkommenheit ablenken.

Durch die luziferischer Versuchung entfernen wir uns von den gesegneten und gesunden Wegen. Wir wollen das Leben in vollen Zügen genießen und nehmen die vielen Angebote überaus gerne in Anspruch! Zuviel essen, zuckersüß essen, Alkohol, Drogen, Selbstherrlichkeit – alles luziferisches Übergewicht. Krankheit ist die Folge und das Signal, dass wir vom gesunden Weg abgewichen sind. Krankheit ist das Heilmittel, das uns in die kritische Auseinandersetzung mit den luziferischen Kräften führt. Bis wir sie sehen, bis wir sie begreifen – und wieder gesund werden.

Karma ist das Heilmittel für falsches Denken! Es ist Ahriman (Satan), der unser Denken verwirrt und uns in den Irrtum führt. Ahriman zieht uns tief hinunter ins dunkle Tal der Materie, fern von Gottes Güte und Barmherzigkeit. Ahriman lässt uns glauben, dass Krankheit ein Problem des Körpers ist. Gottes Schöpfung sei fehlerhaft, so lässt er uns denken. Wir gehen kaputt, wie Maschinen kaputt gehen. Ahriman arbeitet über Denkfehler! Es sind die Schicksalsschläge, die unser Denken korrigieren sollen. Wir lernen dann mehr und mehr aus der geistigen Welt heraus zu denken. Damit entwickeln wir die geistige Ich-Kraft, deren Kern Christus ist.

Wie entsteht der karmische Plan? Laut Rudolf Steiners Schau entwickeln wir selbst – in Zusammenarbeit mit den geistigen Hierarchien nach unserem Tod – in der geistigen Welt unser Karma für das nächste Leben. Unser jetziges Denken bestimmt, welchen Ätherleib wir bekommen werden. Das wird zu unserem körperlichen Karma (Gestalt, Charakter) und ist das erste Gesetz des Karma! Das zweite Gesetz des Karma konzentriert sich auf unsere Gefühle, und die Gefühle, die wir bei anderen Menschen ausgelöst haben. Unser jetziges Gefühlsleben bestimmt zusammen mit der Denkessenz dann den Schicksalsplan – im Sinne von Begegnungen, gewünschten Auseinandersetzungen und Versöhnung. Sympathien und Antipathien werden definiert und im Astralleib niedergelegt. Die karmischen Gesetze wurden für das irdische Leben geschaffen und gelten nur dort!

In der geistigen Welt sehen wir vorab das zukünftige Leben mit allen Glück und allem Leid – als Konsequenz unserer Erneuerungs-Wünsche! Mit der Freiheit, neues Karma aufzubauen oder sich in einem geistigen Prozess schon auf Erden zu schulen und zu läutern. Wir wünschen uns dort in der geistigen Welt, befreit von allen irdischen Bedingungen, moralische und kosmische Vollkommenheit. Und sind bereit, dafür den karmischen Preis zu zahlen!

Foto: Wietse Jongsma

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Karin Wegener