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Mensch oder Sklave – wer oder was steuert uns?

Wir können es in den Augen sehen: Gefühle, Einstellungen und auch Überschattungen – Überfremdungen des Menschen. Das Auge ist das Tor zur Seele, so heißt ein weiser Satz. Wir können in den Augen sehen, wem die Seele gehört, welcher Stimme sie folgt. Im ÄtherProzess merken wir es im Körper. Wenn wir nicht in der Wahrheit sind, wenn wir überschattet sind, haben wir körperliche Schmerzen, Seelendruck, Herzrasen, Unwohlsein auf allen Ebenen.
Christus folgen

Lebenslang sind wir auf der Suche nach uns selbst, auf der Suche nach unserem Heiligen Ich! Lebenslang sind wir der Gefahr ausgesetzt, verschiedensten Einflüssen zu unterliegen und uns selbst zu verfehlen. Ob es nun Menschen sind, die wir lieben und zu Gefallen sein wollen, oder deren Gebot und Willen wir anerkennen müssen, weil es ansonsten unsere Existenz, unser Leben bedrohen würde. Wir sind gesteuert durch einen fremden Willen. Der fremde Willen drückt den eigenen Willen – oft nicht mehr erkennbar – in den Hintergrund.

Es geschieht schon in den ersten Lebensjahren, dass wir uns dem Gebot der Eltern unterordnen. Wir passen uns an, denn wir spüren, Papa und Mama passen auf uns auf. Sie beschützen uns vor einer Welt, die wir noch nicht kennen und nicht überschauen. Ein guter Grund! Wir kennen uns nicht aus, und folgen ihrer Wegweisung. Dann sind wir geborgen und sicher in ihrem Kreis. Wir verlieren uns jedoch, wenn es nicht um Einhaltung notwendiger Regeln gilt, sondern wenn es den Eltern allein darum geht, dass wir ihnen gehorchen. Wir sollen ihnen gehorchen, weil sie es anordnen! Wir sollen uns ihnen ganz unterstellen! Das ist ihr – oft unbewusstes – Ziel! Es geht dann weniger um unseren Schutz und unsere Sicherheit, sondern um ihre Macht, ihre Autorität.

Wir merken diesen Unterschied! Wir merken, ob uns elterlicher Schutz und familiäre Geborgenheit umfängt, oder ob es um unsere Unterdrückung geht, auf dass ihr Wille geschehe.

Das prägt unsere ganze Sozialisation! Wir bleiben womöglich Gehorsame, haben keinen eigenen Willen und werden so zu Sklaven anderer Menschen. Ihr Wille steuert unser Leben! Oder wir haben durch unsere Eltern erfasst, dass es notwendige Grenzen unseres Willens gibt, welches unseren Willen als individuelle Kraft jedoch nie bricht! Unser Schöpfer hat uns mit einem freien Willen geschaffen! Darin besteht unsere Wahrheit, unsere Würde – unser ganzes Menschsein!

Es ist eine karmische Grundausrichtung: Wie frei bin ich, wie frei kann ich sein?

Doch es sind nicht nur Menschen, die uns steuern und Grenzen auferlegen. Es sind auch geistige Wesen, astrale Kräfte, die sich in unser Leben einmischen und uns überfremden. Die Bibel spricht von Luzifer, von Satan, vom Drachen und von Dämonen, die Menschen von Gott und der Wahrheit ablenken und trennen wollen. In seiner Geisteswissenschaft benennt Rudolf Steiner die beiden Hauptkräfte, die an uns ziehen, auf dass wir ihrer Stimme folgen und ihnen in ihr Reich folgen. Es ist Luzifer, der uns ins Licht ziehen will, in angeblich höheres Licht als es selbst Gott in sich trägt. Es ist Ahriman, der uns in die tiefste Materie einbetten will. Dann sind wir in ihnen gebunden und verloren! Wir haben unsere Seelen verkauft, so heißt es! Wir haben in ihnen unseren freien Willen aufgegeben und haben nun ihren zerstörerischen Willen in uns.

Immer geht es diesen mächtigen Kräften um die Trennung von Gott, dem Vater, Jesus Christus, dem Sohn, und dem Heiligen Geist. Ihr Werbeangebot ist die vermeintliche Selbstbestimmung, die Freiheit von Gott! Doch dann sind wir ihnen verpflichtet, mit Haut und Haaren. Und bemerken es nicht! Wir erleben einen Vorteil, eine materielle oder seelische Unabhängigkeit – von Gott und seinem Segen und seinen Geboten. Wir verpfänden unsere Seele – so wie es in vielen Sagen, Legenden, Märchen berichtet wird.

Wir verlieren unsere menschliche Würde, die darin besteht, ein Leben in geistiger Wahrheit zu führen. Diese Wahrheit ist absolut und definiert unser Menschsein! Leben wir nicht in dieser Wahrheit, verlieren wir unser Menschsein. Wir sind Sklaven von astralen Mächten, denen es um ihre Macht über uns ankommt. Unsere Seele ist ihre Nahrung, unsere Gefühle, unsere – unseligen – Gedanken. Wie vielleicht schon bei unseren Eltern geht es nur um ihre Macht, nicht um unsere Sicherheit, nicht um unseren Schutz.

Wir dienen Luzifer und Ahriman, um nicht Gott zu folgen. Wir erhöhen Luzifer und Ahriman, um Christus als unseren Erlöser zu verleugnen. Warum? Wir lassen uns täuschen durch ihr vermeintliches Freiheitsangebot – selbstbestimmt im Licht, selbstbestimmt in der Materie!

Doch das ist die Heilige Botschaft: Jesus Christus ist für uns ans Kreuz gegangen, hat sein Blut für uns vergossen, auf dass wir frei sind von aller Sünde. Die Sünde, die durch Luzifer und Ahriman in uns hervorgerufen wird und uns an sie bindet! In Jesus Christus kann uns keine Macht überschatten. Unsere Augen sind frei, unser Körper ist frei von allen Überfremdungen und Verstellungen.

Der Sünde Sold ist der Tod! Dieses bindende Gesetz wurde das Jesus Christus aufgelöst, indem er sich als Gottes Sohn für uns konkret und menschlich töten ließ. Das ist das Evangelium! Das ist die Erlösung!

In Anerkennung dieses Opfertodes sind wir von den astralen Gottheiten und Kräften entbunden. Wir können durch diese Entbindung wieder Gottes Stimme hören und seinen Segen, seine Geborgenheit und seinen Schutz in Anspruch nehem. Diese astrale Entbindung ist im ÄtherProzess möglich. Die Entbindung entlastet unseren Körper, unsere Seele, das können wir im ÄtherProzess spüren!

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, sagt Jesus Christus! Glauben wir seinen Worten? Nehmen wir ihn bei seinem Wort!

Das Heilige Ich, welches das Ziel des Menschseins ist, seine Würde und seine Bestimmung, können wir nur in dieser göttlichen und geistigen Dimension entfalten. Wir – dieses verborgene Heilige Ich in uns – brauchen die Nahrung des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wessen Stimme höre ich, wessen Stimme folge ich – wohin? Will ich das wirklich wissen und die Konsequenzen ziehen?

Bildnachweis: Engin Bolat

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Karin Wegener